Laktoseintoleranz - Was kann man tun?

Magengrummeln nach dem Frühstück und ständig Blähungen?

Viele kennen diese Symptome nur zu gut. Sie leidet an einer Laktoseunverträglichkeit.

Zum Glück gibt es effektive Abhilfe.

Essen ist ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens, doch nicht alle Menschen können ihre Mahlzeiten genießen, weil sie mit Bauchschmerzen, unangenehmen Darmgeräuschen, Völlegefühl, Blähungen oder Durchfällen rechnen müssen. Genau so ergeht es Menschen mit Laktoseintoleranz: Bei ihnen produziert der Körper zu wenig oder gar keine Laktase, ein Enzym, das den aufgenommenen Milchzucker in seine Bestandteile Glucose und Galactose spaltet. Geschieht dies nicht, gelangt der Milchzucker in

den Dickdarm, wo er von den Darmbakterien in Kohlendioxid, Wasserstoff, Milch- und Essigsäure zerlegt wird. Kohlendioxid ist als Gas Ursache der Blähungen. Der Milchzucker sowie die Säuren ziehen Wasser in den Dickdarm und regen diesen an. Die Folge sind dünnflüssiger Stuhl und Krämpfe.

Eine Laktoseintoleranz ist keine Allergie, sondern das Unvermögen des Körpers, einen bestimmten Bestandteil der Nahrung zu verwerten. Die körpereigene

Produktion von Laktase nimmt jedoch im Laufe des Lebens ab. Das heißt, auch wenn Ihnen bisher Milchprodukte bekommen sind, kann sich dies im Alter ändern. Wer sich unsicher ist, ob er unter einer Laktoseintoleranz leidet, kann zunächst ein Ernährungstagebuch führen und sich selbst folgende Fragen beantworten: Geht der Genuss von Milch oder Milchprodukten mit Beschwerden einher? Verbessern sich die Symptome, wenn ich Milchzucker vermeide? Verschwinden die Beschwerden beim Verzicht auf Laktose, ist es wahrscheinlich, dass eine Intoleranz vorliegt. Lassen Sie Ihren Verdacht jedoch von einem Arzt überprüfen: Mithilfe des Wasserstoff-Atemtests kann der Mediziner die Unverträglichkeit feststellen. Dazu erhalten Sie zunächst einen Trunk mit aufgelöstem Milchzucker. Über drei

Stunden wird nun der Wasserstoffgehalt in der ausgeatmeten Luft gemessen. Erhöhte Werte deuten auf eine Lactoseintoleranz hin.

Die effektivste Abhilfe ist der komplette Verzicht auf Milchzucker. Dementsprechend bietet der Handel eine große Auswahl an laktosefreien Produkten an – jedoch ist zu beachten, dass ein Restgehalt an Milchzucker zulässig ist, auch wenn die Lebensmittel als laktosefrei deklariert sind. Für Gesunde sind laktosefreie Produkte allerdings völlig unnötig: Wenn ein Mensch keine Laktoseunverträglichkeit hat, ergibt es keinen Sinn, Milchzucker zu meiden. 

Eine milchzuckerfreie Ernährung hat allerdings auch ihre Kehrseite. Das in Milchprodukten enthaltende Kalzium ist besonders für Kinder und Frauen ein wichtiger Nährstoff. Führt man jahrelang eine milchzuckerfreie Diät durch, kann der Mineralsalzgehalt der Knochen sinken und es besteht ein erhöhtes Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Wer auf Milchprodukte verzichtet, sollte deshalb auf eine ausreichende Kalziumzufuhr achten. Einige Gemüsesorten wie Fenchel, Spinat oder Brokkoli gelten als gute Kalziumlieferanten. Kiwi, Brombeeren, Himbeeren, Orangen oder Mandarinen sind Obstsorten, die über einen höheren Kalziumgehalt als andere Früchte verfügen. Alternativ kann der Mineralstoffbedarf auch über Nahrungsergänzungsmittel gedeckt werden. Da Kalzium

die Aufnahme bestimmter Medikamente, vor allem Antibiotika, beeinträchtigen kann, sollten Sie die Einnahme eines Kalziumpräparats mit Ihrem Apotheker

besprechen.

Eine gute Nachricht für Menschen mit Laktoseintoleranz: Es gibt eine Alternative zum strikten Verzicht auf Milchzucker, sodass ein leckerer Cappuccino oder auch ein kühles Eis genießbar sind. Mithilfe laktasehaltiger Präparate aus der Apotheke ist es möglich, dem Körper das fehlende Enzym zuzuführen. Die Laktase verarbeitet dann die mit der Nahrung aufgenommene Laktose und macht sie auf diese Weise für Betroffene bekömmlich. Bei der Anwendung ist zu beachten, dass die Tablette zeitgleich mit der Nahrung aufgenommen werden soll und die Dosierung den individuellen Bedürfnissen angepasst werden muss.

Quelle: Mein Tag


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