Tinnitus im Griff

Summen, Zischen, Sausen, Brummen – Tinnitus raubt vielen Menschen die Ruhe.
Pflanzliche Wirkstoffe und Musik helfen, die quälenden Ohrgeräusche zu lindern.

Wer zum ersten Mal unter Ohrgeräuschen leidet, muss nicht gleich in Panik verfallen, denn 70 bis 80 Prozent der akuten Beschwerden bilden sich von selbst wieder zurück. Sind sie jedoch nach einem Tag nicht verstummt, empfiehlt sich ein Besuch beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Er kann beispielsweise bei einer Entzündung des Hörnervs mit Kortison behandeln oder frühzeitig andere Schritte einleiten. Durchblutungsfördernde und gefäßerweiternde Mittel wie Vitamin E, Magnesium und Ginkgo biloba sorgen dafür, dass mehr Sauerstoff die Nervenzellen erreicht und das Hörorgan sich regenerieren kann.

Hörtraining und Ginkgo

Halten die Ohrgeräusche länger als drei Monate an, spricht man von chronischem Tinnitus. Er lässt sich zwar nur selten vollständig heilen. „Aber man kann einiges tun, damit er erträglicher wird“, sagt Professor Berthold Langguth vom Tinnituszentrum Regensburg. Durch eine Kombination aus Hörtraining,

Verhaltenstherapie und Entspannungstechniken lernen die Patienten, ihrem

Tinnitus weniger Beachtung zu schenken und den Missklang zu „überhören“. Angenehme Geräusche können dabei helfen. „Das Plätschern eines Zimmerspringbrunnens übertönt das Tinnitusgeräusch und wird als angenehm empfunden“, erklärt Langguth.

Unterstützend können Präparate mit Inhaltsstoffen aus Ginkgo-Blättern eingenommen werden. Sie sollen die Durchblutung im Innenohr verbessern und so die Regeneration des Hörorgans unterstützen und die Anpassungsfähigkeit des Gehirns verbessern. Das „Verlernen“ von chronischen Ohrgeräuschen soll so gefördert werden.

 

Musik maskiert Geräusche

Mit einer Hörhilfe, einem sogenannten Noiser oder Masker, lässt sich der störende Ton im Ohr durch ein gleichmäßiges, angenehmes Geräusch ganz oder teilweise überdecken. Ablenkung funktioniert auch mit Musik. Eine entsprechende Therapie hat das Deutsche Zentrum für Musiktherapie-forschung in Heidelberg entwickelt. Und an der Uni Münster wird eine Methode erforscht, bei der Patienten regel mäßig Musikstücke hören, aus denen „ihre“ jeweilige TinnitusFrequenz heraus gefiltert

wurde. Ähnlich funktioniert die Methode „Tinnitracks“, eine App für Computer, Smartphone oder MP3Player.

*Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Ihren Arzt oder Apotheker.

Quelle: Mein Tag//HEXAL


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