Vorsicht vor Unterzucker

Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist eine der häufigsten Diabetes-Komplikationen.

Dabei sinken die Blutzuckerwerte drastisch auf einen Blutzuckerwert unterhalb von etwa 60 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) ab. Der Körper setzt Stresshormone frei, wodurch es zu Symptomen wie Heißhunger, innere Unruhe, Zittern und Schweißausbrüche kommen kann.

Rutscht der Blutzuckerspiegel weiter in den Keller und wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit dem wichtigen „Treibstoff“ Zucker versorgt, treten Konzentrations- und Gedächtnisstörungen auf.

Schwere Unterzuckerungen, bei denen der Blutzuckerspiegel mitunter nur noch bei 20 mg/dl liegt, können zu Bewusstlosigkeit führen und lebensbedrohlich werden.

Gefährdet für Unterzuckerungen sind insbesondere Typ-1-Diabetiker, die kein eigenes Insulin bilden können und das Hormon spritzen müssen. Ein erhöhtes Risiko haben auch Typ-2-Diabetiker mit langer Krankheitsdauer, die mit Insulin oder mit bestimmten anderen Arzneimitteln behandelt werden, die Insulin freisetzen. Dazu gehören Sulfonylharnstoffe und Glinide.

Zu viel Insulin gespritzt, eine Mahlzeit ausgelassen, intensiv Sport getrieben, Alkohol getrunken – mögliche Auslöser einer Unterzuckerung gibt es viele. Auch Krankheiten wie Magen-Darm-Infektionen und starke Hitzeeinwirkung, zum Beispiel in der Sauna, können die Insulinwirkung beeinflussen und einer Hypoglykämie Vorschub leisten.

Dass die Blutzuckerwerte zu stark sinken, spüren viele Diabetes-Patienten an Frühwarnzeichen wie Zittern, Schwitzen, Nervosität und Reizbarkeit. Manche Menschen mit Diabetes leiden allerdings unter einer Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung und bemerken die Unterzuckerung zu spät. Eine gute Patienten-Schulung und eine insgesamt stabile Blutzuckereinstellung tragen dazu bei, schwere Unterzuckerungen zu verhindern.

 

Bemerkt ein Diabetiker, dass der Blutzucker zu stark abfällt, muss er rasch reagieren. Die wichtigste Maßnahme besteht darin, umgehend schnell wirksame Kohlenhydrate aufzunehmen, um den Zuckerspiegel wieder in die Höhe zu treiben.

Ideal ist Traubenzucker, etwa in Form von Plättchen oder als Gel (Apotheke). Richtig ist es, Traubenzucker für den Notfall immer griffbereit zu haben – zum Beispiel auf dem Nachttisch, im Handschuhfach des Autos und in der Sporttasche. Alternativ ist es bei einer Hypoglykämie auch möglich, sofort ein zuckerhaltiges Getränk zu trinken, zum Beispiel Cola oder Traubensaft.

Mit Süßstoff gesüßte Getränke wie Cola light sind nicht geeignet. Bei einer schweren Unterzuckerung mit Bewusstseinsstörungen sind Betroffene nicht mehr fähig, selbst gegenzusteuern. Dann müssen Angehörige, Freunde oder Kollegen Erste Hilfe leisten.

Ist der Patient bei Bewusstsein, sollte man ihm sofort schnell wirksame Kohlenhydrate geben. Bei Bewusstlosigkeit gilt: Niemals versuchen, etwas Ess- oder Trinkbares einzuflößen – das könnte zu Erstickung führen –, sondern sofort den Rettungsdienst mit 112 rufen! Viele Diabetiker mit hohem Unterzuckerungsrisiko tragen ein vom Arzt verordnetes Glukagon-Set bei sich. Glukagon, der Gegenspieler des Insulins, kann bei Bewusstlosigkeit von einem entsprechend geschulten Angehörigen gespritzt werden.

Quelle: Mein Tag


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