So kommt Ihre Verdauung in Schwung

Über Verdauung wird nicht gerne gesprochen, schon gar nicht, wenn sie Probleme macht.

Dabei gibt es viele und einfache Wege, um sie mehr in Schwung zu bringen.

Jeden Tag zur selben Zeit – von diesem Verdauungsideal sollte sich niemand

verunsichern lassen, wenn es auf der Toilette nicht klappt, denn: normal ist alles von dreimal täglich bis einmal in drei Tagen.

Von Verstopfung spricht man erst, wenn die Darmentleerung seltener als dreimal wöchentlich, nur mit größter Mühe oder unvollständig erfolgt.

Dauert die Verstopfung länger als drei Monate, gilt sie als chronisch.

Auslöser gibt es viele: Medikamente, Schichtdienst oder schlicht das Alter.

Immer aber können die Betroffenen durch darmfreundlichere Alltagsgewohnheiten Völlegefühl und Unwohlsein lindern und, im besten Fall, die Verdauung normalisieren.

 

 

Das beginnt mit Essen, das den Darm nicht mit Fett und Zucker bremst, sondern zur Arbeit anregt: konkret durch täglich gut 30 Gramm Ballaststoffe in Form von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

Sie liefern unverdauliche Faser- und Quellstoffe, die das Volumen des Speisebreis vergrößern.

Der erhöhte Druck auf die Darmwand liefert den Reiz, sich für den Abtransport in Bewegung zu setzen.

Damit die ungewohnte Kost nicht wiederum zu Blähungen führt, sollte die Umstellung langsam und Stück für Stück erfolgen: Vollkornbrot statt Toast, Nüsse statt Chips, Obstsalat statt Pudding.

 

 

Mit etwa zwei Litern Wasser täglich lässt sich der Darmträgheit in vielen Fällen sogar vorbeugen. Der Dickdarm, der fürs "Eindicken“ zuständig ist, entzieht den Nahrungsresten nämlich Wasser – je mehr, desto länger verbleibt der Stuhl im Darm.

Dies führt zu hartem und problematischem, weil schmerzhaftem Stuhlgang.

Umso wichtiger ist es, ausreichend zu trinken. Doch gerade die einfachen Verdauungshilfen bleiben im Alltag auf der Strecke.

Für eine gute Verdauung ist es ebenso wichtig, sich zum Essen hinzusetzen, runterzufahren und wieder Esskultur zu pflegen.

 

 

Wer unregelmäßig und unausgewogen isst, muss sich nicht über unregelmäßige Verdauung wundern.

Und wer nach der Portion Pommes als Ausgleich zum Probiotik-Drink greift, hilft seinem schlechten Gewissen, aber nicht der Darmflora.

Tatsächlich ist der Darm nur dann voll leistungsfähig, wenn die Billionen von Bakterien auf seiner fußballfeldgroßen Oberfläche im Gleichgewicht sind, Nahrung zersetzen und Gifte und Keime abwehren.

Noch wird erforscht, wie das Zusammenspiel von Darm, Bakterien und Gesundheit genau funktioniert.

Bei ausgewogener Ernährung aber helfen natürliche „Probiotika“ wie Joghurt oder Kefir durch ihren hohen Milchsäureanteil, den Nährboden für eine gesunde Darmflora zu bereiten.

 

 

Hektik, Druck und psychische Belastung, darauf reagiert der Darm häufig mit Verstopfung.

Eines der effektivsten Gegenmittel ist Bewegung, die gleichzeitig genau den Stress abzubauen hilft, der die Verstopfung verursacht hat.

Moderate Bewegung wie flottes Spaziergehen regt nachweislich nach 30 Minuten die Darmbewegung an und beschleunigt den Stuhlgang.

Ständiges Sitzen dagegen schwächt nicht nur die Darm-, sondern auch die Bauchmuskulatur, die wichtig bei der Stuhlentleerung ist.

 

Um die Verdauung langfristig zu stabilisieren, sollte sie auf natürlichem Wege reguliert werden.

Eine Möglichkeit ist, den Darm an Regelmäßigkeit zu gewöhnen.

Dafür sollte ausreichend Ruhe für die Toilette eingeplant und die zeitliche Routine auch am Wochenende oder im Urlaub beibehalten werden.

Gerade auf Reisen kommt es durch Zeitverschiebung und ungewohnte Umgebung häufig zu einer vorübergehenden Verstopfung.

Ein Glas Wasser auf nüchternen Magen kann anregend wirken, ebenso wie eine Bauchmassage oder ein Wärmekissen am Morgen.

Erst wenn alle natürlichen Verfahren nicht greifen, darf ein pflanzliches Medikament für Erleichterung sorgen.

Bei allen Abführmitteln besteht das Risiko körperlicher und psychischer Abhängigkeit, die bei regelmäßiger Anwendung nach

wenigen Wochen eintreten kann. Ursache für Verstopfungen kann in seltenen Fällen auch eine ernsthafte Erkrankung der Schilddrüse sein.

 

Mit ihnen läuft es leichter:

  • Quellstoffe wie Floh-, Chia- oder Leinsamen und Weizenkleie liefern Ballaststoffe.
  • Dasselbe gilt für ballaststoffreiche Nüsse und Kerne, auch Maronen.
  • Trockenfrüchte wie Pflaumen oder Feigen, über Nacht in Wasser eingelegt, fördern die Verdauung.
  • Pektine in naturtrübem Apfelsaft und Milchsäure im Sauerkrautsaft sind natürliche Abführhilfen.
  • Bitterstoffe in Artischocken, Chicorée oder Radicchio unterstützen die Verdauung.

 

Quelle: Mein Tag


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