Vitamin D - Gut versorgt im Winter

Es zählt zu den wichtigsten Vitaminen: Vitamin D hilft dem Körper, Kalzium aufzunehmen, und trägt maßgeblich zur Knochenstärkung bei.

Ein Mangel steht bei Kindern im Zusammenhang mit einer Verformung der Knochen (Rachitis), bei Erwachsenen kann er zu Knochenbrüchen sowie Störungen der Muskelfunktion führen. Zudem gibt es wissenschaftliche Hinweise darauf, dass ausreichend Vitamin D das Risiko für Tumorarten wie Brust-, Dickdarm-, Eierstock- und Prostatakrebs, Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes oder Multiple Sklerose senkt. Nicht zuletzt steht Vitamin D im Zusammenhang mit einer starken Immunabwehr und einem gesunden Herz-Kreislauf-System.

UVB-Strahlen als Quelle

Vitamin D wird unter dem Einfluss von UVB-Strahlen, die im Sommer in Sonnenlicht enthalten sind, in der Haut gebildet.

Für eine ausreichende Versorgung im Sommer empfiehlt es sich Bauch und Beine (also eine größere Fläche) möglichst täglich für 10–15 Minuten der Sonne ungeschützt auszusetzen. Sonnenschutzmittel blockieren die UVB-Strahlen. Sie sollten jedoch unbedingt aufgetragen werden, wenn man sich längere Zeit in der Sonne aufhält, da sonst das Risiko für vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs steigt.

 

Solarium bringt nichts

Anders als im Sommer wird im Winter kein Vitamin D gebildet. Grund: In dieser Zeit steht die Sonne schräg am Himmel. Dadurch ist der Weg der Sonnenstrahlen länger und UVB wird zu einem großen Teil durch die Ozonschicht aus dem Licht gefiltert. Übrig bleibt vor allem UVA, das nicht zur Vitamin-D-Bildung beiträgt. Aus diesem Grund kommt es in der lichtarmen Jahreszeit oft zu einer Unterversorgung mit Vitamin D. Wer mit Solarienbesuchen

nachhelfen möchte: Das bringt nichts, da künstliche Sonnenstrahlen meist nur UVA-Licht enthalten.

 

Vitamin-D-Spiegel kontrollieren

Nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts weisen zwei Drittel der Bevölkerung einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel in ihrem Blut auf. Grundlage der Untersuchungen war ein Normwert von mindestens 50 Nanomol pro Liter (nmol/l). Besonders gefährdet für einen Mangel sind Jugendliche und junge Erwachsene, Frauen nach der Menopause, Sportler, Männer über 50, dunkelhäutige Menschen und Pflegeheimbewohner. Gerade weil man nicht weiß, wie viel Sonne der Einzelne benötigt, um einen adäquaten Vitamin-D-Spiegel aufrechtzuerhalten, ist es sinnvoll, zusätzlich Vitamin D einzunehmen. Für Erwachsene empfiehlt sich eine Dosierung von 2.000 Internationalen Einheiten (I.E.) täglich. Dabei sollte man gelegentlich, vorzugsweise im März oder April, seinen Vitamin-D-Spiegel (25-Hydroxy-Vitamin-D) kontrollieren lassen, um die Dosis anzupassen. Babys, Kleinkinder und Kinder bis zum 10. Lebensjahr erhalten in der Regel 500 bis 1.000 I.E. täglich.

Vitamin-D-Präparate sind als Kapseln, Tabletten oder Tropfen erhältlich. Sie sollten jedoch nicht ohne Absprache mit dem Arzt oder Apotheker ein genommen werden, da eine Überdosierung zu Kalziumablagerungen in Herz, Lunge, Nieren und Gefäßen führen kann. Aus diesem Grund sollte man Vitamin D auch nicht zusammen mit Kalzium zuführen. Als fettlösliches Vitamin wird es am besten zu den Mahlzeiten oder mit etwas Öl aufgenommen.

 

Vitamin D in Lebensmitteln

Auch einige Lebensmittel enthalten Vitamin D. Dazu gehören fettreiche Fischarten (Lachs, Makrele, Sardine, Aal) und mit Vitamin D angereicherte Lebensmittel (Milch, Margarine, Getreideflocken). Allerdings ist es schwierig, den Bedarf über die normale Ernährung zu decken. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene beträgt die erforderliche Vitamin-D-Zufuhr 20 Mikrogramm (μg) pro Tag. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nehmen wir über die normale Ernährung jedoch nur 2 bis 4 μg Vitamin D täglich auf.

 

Quelle: Mein Tag


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