Gesundheit beginnt im Darm

Gesundheit beginnt im Darm! Dieser Spruch klingt fast banal, stimmt aber trotzdem. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass der Darm eine enorm wichtige Funktion für die Gesundheit des gesamten Organismus hat. Diese geht weit über die Verdauung, welche an sich allein betrachtet ja schon eine lebensnotwendige Aufgabe ist, hinaus.

Bei seinen vielfältigen Aufgaben wird der Darm von der Darmflora unterstützt, einem hochsensiblen Ökosystem aus einer Vielzahl nützlicher Bakterien, die in unserem Darm leben. Auf den ersten Blick mag die Darmflora als eine bunte

Mischung unzähliger Bakterienspezies erscheinen. Tatsächlich herrscht jedoch eine gewisse Ordnung im Darm.

Der Zwölffingerdarm (Duodenum) ist überwiegend mit Laktobazillen und Streptokokken besiedelt. Im Dickdarm, dem am dichtesten besiedelten Darmabschnitt, leben etwa 400 verschiedene bakterielle Spezies. Generell gilt: Der Darm ist dann gesund, wenn sich die Bakterienstämme in einem gesunden Gleichgewicht befinden. Kommt die Darmflora allerdings durch äußere Einflüsse aus dem Gleichgewicht, so ist auch der Darm in seinen Funktionen beeinträchtigt. Verdorbene Speisen oder der häufige Wechsel zwischen extrem ballaststoffarmer und –reicher Kost belasten die Darmflora ebenso wie schlechte Hygienebedingungen. Auch verschiedene Medikamente, allen voran Antibiotika, können das Gleichgewicht der Darmflora zerstören. Denn Antibiotika meinen es leider oft zu gut und schädigen nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch nützliche Bakterien. Mit neueren Untersuchungsmethoden hat man beispielsweise herausgefunden, dass unter Einnahme des Antibiotikums Ciprofloxacin ein Drittel der Darmflora zerstört wird. In den so entstehenden Lücken an der Darmwand können sich krankmachende Mikroorganismen einnisten („Fehlbesiedelung des Darms“). Zur Therapie von Darmbeschwerden steht für die Selbstmedikation eine ganze Reihe von Präparaten zur Auswahl. Im Beratungsgespräch in der Apotheke kann man herausfinden, welches Therapiekonzept am besten zu den jeweiligen Beschwerden passt. Beschwerden wie Durchfälle und Darmträgheit, die auf einem Ungleichgewicht der Darmflora beruhen, sind für eine Therapie mit sog. Probiotika geeignet. Auch wenn es um die Vorbeugung von Darmbeschwerden geht, etwa Reise- oder Antibiotika-assoziierter Durchfall, sind entsprechende Probiotika eine gute Empfehlung – umso mehr, da es hier kaum Alternativen gibt. Probiotika enthalten klar definierte Bakterienstämme mit nachgewiesener Wirksamkeit. Kein Probiotikum ist wie das andere. Sie unterscheiden sich

durch die eingesetzten Bakterienstämme, außerdem sind die verwendeten Zubereitungen und Dosierungsschemata verschieden. Ob ein Probiotikum für ein bestimmtes Beschwerdebild angezeigt ist und welches am besten geeignet ist, erfahren Sie beim Beratungsgespräch in Ihrer Apotheke.

Quelle: Mein Tag


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